Dom St. Nikolai in Greifswald

Der Dom ist das Wahrzeichen von Greifswald

Der Dom St. Nikolai ist das Wahrzeichen der Hansestadt Greifswald an der Ostsee. Schon aus weiter Entfernung ist sein 100 m hoher schlanker Turm mit der barocken Haube zu sehen. Die Besteigung der 264 bis zur Aussichtsgalerie im Turm ist empfehlenswert, da von hier der Blick bei gutem Wetter bis nach Rügen reicht. Doch freilich ist der Dom St. Nikolai weit mehr als ein günstiger Aussichtspunkt – seit vielen Jahrhunderten ist er ein Ort der Stärkung und Ermutigung, der Versammlung und der Stille.

Erkunden Sie den Dom bei einer Führung

Entdecken Sie die geistlichen und kunstgeschichtlichen Facetten des Doms St. Nikolai in Greifswald. Führungen finden von Mai bis Oktober mittwochs um 11 Uhr statt (ca. 45 Minuten, 2 €) sowie von Juli bis September donnerstags um 21.30 Uhr mit Kerzenlicht, Stille, meditativen Texten und Musik (ca. 45 Minuten, Spende). Nach vorheriger Absprache können Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden. Während Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen sind keine Besichtigungen möglich.

Die Stadtkirche entstand im 13. Jahrhundert zu Zeiten der Hanse

Der gotische Backsteindom St. Nikolai befindet sich zentral unweit des Marktplatzes östlich vom Rathaus in Greifswald. Die Hauptkirche der Stadt wurde als dritte Stadtkirche im 13. Jahrhundert zu Zeiten der Hanse erbaut. Erkunden Sie den Raum mit den 21 Kapellen, die Bilder und Epitaphien, die Glocken, die Orgel, die Geschichte seit dem Mittelalter wie auch die Spuren, die die lange Zeit unter schwedischer Herrschaft hinterlassen hat. Vom Dreißigjährigen Krieg bis 1815 statt stand das Gebiet unter der schwedischen Krone.

Zahlreiche Kunstwerke aus allen Epochen sind zu sehen

Der Dom fasziniert als fünfjochige, durch Achteckpfeilerreihen unterteilte dreischiffigen Hallenkirche mit 21 Seitenkapellen. Der erste Anblick des Mittelschiffs verwundert vielleicht ein wenig, steht dessen nüchterne Farbgebung doch im Kontrast zur Backsteingotik außen. Im nördlichen und südlichen Seitenschiff sehen Sie zahlreiche Kunstwerke aus allen Epochen: Grabsteine, prächtige Wandmalereien (Fresken) aus dem 14. Jahrhundert, barocke Schauwände und die Rubenowtafel, die an die Gründung der Universität 1456 im Dom erinnert.

Wertvollestes Inventarstück ist die Glocke von 1440

Die 4.020 kg schwere Bet- und Professorenglocke ist das wertvollste Inventarstück des Doms St. Nikolai in Greifswald. Die klangschöne Glocke (Schlagton c1) wurde 1440 gegossen und gerhöt zu den wenigen noch erhaltenen Großglocken aus dem Spätmittelalter. Sie entwickelt ein gewaltiges Klangvolumen und läutet seit mehr als fünfhundert Jahren zum Gebet des Vaterunser und zu besonderen Anlässen. Das gegenwärtige Geläut besteht aus drei historischen und drei neuen Glocken. Eine weitere Glocke für ein siebenstimmiges Geläut ist geplant.

Infoguide Ostsee

Kontakt:

Dom St. Nikolai

Domstraße 54
17489 Greifswald

Telefon: 03834 / 2627
Telefax: 03834 / 799422

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